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 Nachnamen "global" über Generationen ändern

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Thomas76






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PostPosted: 02.05.2019, 20:48    Nachnamen "global" über Generationen ändern  Reply with quoteBack to top

Hallo Zusammen,

über die Suchfunktion wurde ich nicht fündig.
Auch die im Handbuch beschriebene Möglichkeit über "Extras/Allgemein" ist
in der von mir benutzten Version 2.99 nicht auswählbar.

Wie kann ich bei einem Ur-Urgroßvater im Namen also die Buchstaben "ss" durch "ß" ändern, so dass sich das bei allen Nachkommen automatisch mitändert?

Danke für die Hilfe vorab!

Grüße
Thomas

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Fridolin
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PostPosted: 02.05.2019, 23:30    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Thomas,

was ist denn die Idee dieser Maßnahme? Vererbung des Nachnamens? Gibt es so nicht in Ahnenblatt: Es gibt lediglich beim Anlegen von Kindern und Geschwistern den Vorschlag eines Nachnamens, den man aber jederzeit ändern kann. Das Programm merkt sich nicht, ob der Name direkt von der vorausgehenden Generation übernommen oder eingetippt wurde.

Man kann natürlich eine Suchen & Ersetzen-Aktion starten - aber fall die Vorfahren des Ur-Urgroßvaters dass "ss" behalten sollen, ist Handarbeit angesagt.

Frido

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Thomas76






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PostPosted: 03.05.2019, 18:52    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Frido,

herzlichen Dank für deine schnelle Antwort.

Hintergrund:
Wir haben etliche Schreibweisen unseres Nachnamens.
Und in Zeiten der Rechtschreibreform und alter EDV-Zwänge mit dem "ß"wurde von 3 unserer Vorfahren vor 20 Jahren viel "ss" eingetragen, statt das richtige "ß".

Problem bei der Funktion "Suchen und Ersetzen" ist,
dass ich das nicht global ändern will, kann bzw. darf.

Handarbeit hieße also, dass ich in allen Ästen die Namen händisch
aufrufen und ändern muss, oder?

Oder gibt es die Möglichkeit sich Listen anzeigen zu lassen und diese zu ändern.

Der Aufruf der gedcom-Datei in einem guten Editor war nicht wirklich hilfreich.

Und: Wenn ich die Datei dort ändere, und wieder importiere,
kommen dann die Änderungen sicher mit "rüber"?
Oder "zerschieße" ich dann eventuell etwas anderes?


Danke dir!

Viele Grüße
Thomas

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Fridolin
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PostPosted: 03.05.2019, 21:56    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Thomas76,

hier meine Antwort aus der PMail herausgenommen:

Mit Editor in der Gedcom-Datei müsste das auch gehen - allerdings würde ich das nur mit einem anständigen Editor machen, z.B. Notepad++; nicht mit dem Windows-Helferchen. Was heißt: zerschießen? Es wäre sicherlich klug, das Ergebnis unter einem neuen Namen zu speichern, auch wenn theoretisch alles funktionieren müsste, solange man nur diese Schreibweise ändert und sonst nichts an den Personen macht. [erg.: vorausgesetzt, man speichert im richtigen Zeichensatz, der am Anfang der Datei auch angegeben ist]

Eine weitere Technik wäre evtl. praktisch: Statt direkt ein Ersetzen in Ahnenblatt durchzuführen, könnte man ein reines Suchen ausführen mit der Option "Ergebnis in geschlossene Gruppe". Dann bekommt man ein Personeneditorfenster mit allen betroffenen Personen, die man mit den blauen Pfeiltasten unten zügig nach dem Namen durchgehen und diesen einzeln ändern kann - so wird niemand übersehen.

[Und dann gibt es drittens immer noch Leute, die die Familiendatei als CSV-Datei abspeichern, diese in einer Tabellenkalkulation wie Excel bearbeiten und anschließend wieder importieren. Ein sehr mächtiges Werkzeug. Meine Erfahrungen haben mich gelehrt, die Finger davon zu lassen, wenn man längere Feldtexte hat - oder gar incl. Zeilenumbruch.]

Frido

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Thomas76






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PostPosted: 05.05.2019, 22:20    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Frido,

danke nochmal für deine Anregungen!

Aufgrund deiner Antworten und dem Ausprobieren deiner Lösungsideen würde ich in den einzelnen Familien-Ästen mit den noch lebenden Senioren von "heute" in die Historie "hoch" händisch durcharbeiten, bis an die Ahnen, deren Schreibweisen gesichert überliefert sind.

Von den historischen Vorfahren würde ich mich in den (sofern vorhanden) "Geschwister- bzw. Kinder-Ästen" von den bereits geänderten, historischen Ahnen wieder nach "unten" zu den heute lebenden jüngsten Generationen durcharbeiten.


Dieses "händische Ändern" geht meiner Meinung nach am Schnellsten.

Ja, Excel ist sehr mächtig, und ich nutze es gern. Nur was ich bis jetzt in den Editoren und csv-Dateien gesehen habe, hilft mir nicht weiter. Und die Risikien beim dann von dort erforderlichen "Wieder-Import" schrecken mich ab.

Oder geht es doch irgendwie einfacher und genauso sicher, um die jetzt vorhandenen richtigen Schreibweisen mit "ss" nicht jetzt nicht per "Verschlimmbesserung" zu verfälschen?

Oder wäre das eine Idee für das künftige Programmieren?


Viele Grüße
Thomas

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Fridolin
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PostPosted: 06.05.2019, 11:35    (No subject)  Reply with quoteBack to top

« Thomas76 » wrote:
Oder geht es doch irgendwie einfacher und genauso sicher, um die jetzt vorhandenen richtigen Schreibweisen mit "ss" nicht jetzt nicht per "Verschlimmbesserung" zu verfälschen?


Hallo Thomas,
noch mal ein bisschen ins Detail:
a) ich weiß natürlich nicht, wieviele Personen du hast, die du durchschauen musst (also nur die mit dem betreffenden Namen, die man sich in eine Such-Gruppe holen kann). Wenn das nur ein paar hundert Personen sind, genügen ja ein Glas zum Trinken, eine gute Musik und drei Stunden Zeit. Sonst käme es theoretisch noch in Frage, die Familiendatei aufzuteilen in zwei Teile - und eine davon automatisch durchzuändern. Das Aufteilen geht so, dass man in einer Kopie der Datei die Funktion Gruppe löschen anwendet - ist eine mächtige Sache, die fast nie auf Anhieb genau das gewünschte Ergebnis bringt. Also auch wieder eine Sache von einer knappen Stunde. [erg.: Und man müsste darauf achten, dass die nötigen personalen Überschneidungen vorhanden bleiben zwischen Teildateien, damit man hinterher wieder die Anknüpfungspunkte zum Verbinden hat (Verschmelzen von doppelten Personen).]

b) ich weiß auch nicht, was bei dir unter "richtige Schreibweise" läuft. Ich stelle nur fest, dass du ein gewisses Interesse an einer "historischen" Schreibweise hast - also nicht alle aus dem Zweig müssen sich genau gleich im Namen verewigen lassen. Falls du nach der jeweiligen amtlichen Schreibung gehst (inkl. Belegen durch Geburtseintragungen), wird es vielleicht um mehr als nur den Unterschied von ss/sz gehen. Und wie transkribiert man eine in deutscher Schrift geschriebene Ligatur aus langem 's' und 'z' überhaupt korrekt - ist "ss" oder "ß" die richtige Übertragung? - da jedenfalls in Antiquadruck die Schreibung "ss", evtl. auch in einer Ligatur "ss" mit einem langen und einem kurzen 's' üblich war. Ich kenne mich nicht wirklich aus, aber vermute, dass in Deutschland erst ab der Orthografiereform 1901 klare Verhältnisse vorauszusetzen sind.

Wenn man es ganz fisselig haben möchte, gibt es Fragen über Fragen. Ich gebe aber zu, dass ich selbst so weit nicht gehe - sehe ich irgendwo eine Ligatur aus "ss" oder "sz" mit langem 's' als erstem Buchstaben (und nicht zwei lange 's'), schreibe ich "ß".

Frido

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PostPosted: 12.05.2019, 19:06    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Frido,

danke für deine Anmerkungen und Erläuterungen.

Wir reden über 8.400 Personen, davon rund 3.800 "Namensträger". Die anderen Personen sind die "An- oder Eingeheirateten" bzw. z.B. die Kinder der Töchter, die "unseren" Namen bei Heirat abgelegt hatten.

In der Familie haben sich mittlerweile mindestens 3 Personen in den letzten 30 Jahren massiv, auch mittels EDV, Arbeit mit dem Stammbaum gemacht. Dabei wurde dann der Name (aus EDV-Gründen ?) von "ß" auf "ss" geändert. Und nun geht es um das rückgängig machen.

Als "richtige" Schreibweise bezeichne ich also die Schreibweise, mit der sich die Leute heute selbst schreiben, bzw. wie sie seit 1901 geschrieben wurden.
Also "gesicherte" oder "richtige" Schreibweisen.



Auch aus beruflichen Gründen habe ich mal einen Sütterlin-Kurs belegt. Zumindest das Lesen hat sich bei mir damit erheblich verbessert.
Und die Schreibweisen zwischen "ss" und "ß" bzw. "sz" sind doch erheblich und die kann ich deutlich erkennen. Ob der Name dann aber damals tatsächlich "richtig" und nicht nach "Gehör" oder "Bekanntsein" in die Kirchenbücher geschrieben wurde, ist das nächste Thema.

Fakt ist, dass der Name dann nochmal in einem Nachbardorf "vereinfacht" wurde, und vor über 400 Jahre ein neuer "Familienast" entstand.


Aus Gründen der Übersichtlichkeit und deiner Informationen neige ich nach wie vor dazu,
die Daten händisch zu ändern.

Apropos: Kann ich irgendwo in die Datenbank reinschauen?
Zum Beispiel um zu sehen, wann wo welcher Name geändert wurde?


Viele Grüße
Thomas

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Fridolin
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PostPosted: 12.05.2019, 20:25    (No subject)  Reply with quoteBack to top

« Thomas76 » wrote:
Apropos: Kann ich irgendwo in die Datenbank reinschauen?
Zum Beispiel um zu sehen, wann wo welcher Name geändert wurde?


Hallo Thomas,

ich bin nicht der große Experte in solchen Dingen. Mit "Datenbank" meinst du sicherlich die *.ahn-Dateien. Würde ich gar nicht erst versuchen.

Es gibt zwei praktischere Formate. Das erste ist GEDCOM (also eine *.ged-Datei), unter der man aus AB ja auch speichern kann. Da muss es ein Feld geben, in dem die letzte Änderung festgehalten wird. Weiß das zufällig gerade jemand, wie dieses Feld in GEDCOM heißt?

Und das alternative Format ist ein Export (also auch "Speichern unter") in das CSV-Format. Das ist ein Austauschformat für Tabellenkalkulationen wie Excel etc. im Plain Text. D.h. eine solche *.csv-Datei kann man mit einem Texteditor anschauen oder importieren in eine Tabellenkalkulation. Da müsste es dann auch eine Spalte geben, die das Änderungsdatum des Datensatzes anzeigt. Um eine CSV-Datei korrekt einlesen zu können, muss man ihre Geschmacksrichtung kennen - ich glaube, von AB wird jetzt in jedem Fall automatisch eine Datei im UTF-8-Zeichensatz mit Tabulatoren als Feldtrennern erstellt.

Frido

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PostPosted: 12.05.2019, 20:31    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Unter der Rubrik Downloads (http://www.ahnenblattportal.de/downloads.php?cat=6) gibt es ja einige Plugins, die die Funktionen von Ahnenblatt erweitern. Sind größtenteils schon etwas älter, aber über eine Brücke noch immer in den aktuellen Versionen zu nutzen! Kann sein dass man dafür eine Sicherheitsabfrage abnicken muss. Das Plugin "Selector" von MarcP könnte möglicherweise auch direkt in AB die Information bereitstellen, wann ein Datensatz erstellt wurde - kannst du ja ausprobieren, wenn du ein bisschen technikaffin bist. Es gibt wenig Dokumentation dazu, wie der Selector funktioniert - muss man ausprobieren. Passieren kann nichts, weil die Daten intern in CSV exportiert werden und nur diese exportierten Daten, nicht die Originaldaten zum Filtern verwendet werden.

Frido

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Thomas76






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PostPosted: 19.05.2019, 20:46    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Frido,

danke für die Tipps für die csv-Dateinen und die Plug-ins. Ich schaue mir die Mal an.

Viele Grüße
Thomas

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