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 einfaches, pragmatisches und exaktes Arbeiten mit Ahnenblatt

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jsy_vienna




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PostPosted: 21.01.2023, 13:09    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Sorry Martin,

habe Andrede ausgebessert

Gruß
Johannes

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Jürgen_Nordlicht




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PostPosted: 21.01.2023, 19:36    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Nur mal als Nachfrage:
Wie groß ist der Kreis der DNA Nutzer ?
und
Wenn ich das bisher extrem lästige Bewerben der DNA in verschiedenen Portalen erlebe wirkt alleine das schon (auf mich) unseriös.
Zudem gits es eine gewisse Unsicherheit wo überall die Ergebnisse der DNA Tests verbleiben ...
Seid ihr sicher, daß dafür etwas zur Eingabe in seriösen Genealogieprogrammen eingebaut werden soll?

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Gruß aus Westfalen
Jürgen

Rechenknecht mit Ahnenblatt v3.50 und Stammbaumdrucker 8 P .

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Martin-D





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PostPosted: 22.01.2023, 12:36    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Jürgen,
da gebe ich Dir recht, diese Werbung für diese Ahnenforschung alla myHeritage und Ancestry ist nervig. Das ist aber auch keine "richtige" Ahnenforschung mit DNA. Das ist nur zur Findung aller nächster Verwandter gut, ansonsten nur Geldmacherei.

Wer wirklich mehr über seine DNA erfahren will muss zu wissenschaftlichen Anbietern greifen. Diese sind meist deutlich teurer liefern aber zumindest die Haplogruppen, was obige Anbieter nicht tun. Diese werten das ganze Genom aus oder zumindest deutlich mehr Abschnitte.

Die Eingabe der Haplogruppe in ein Genalogieprogramm ist risikofrei, damit kann niemand etwas über Dich aussagen. Du findest den Werdegang Deiner Sippe und eventuell ob eine Deiner Vorfahren fremd ging, wenn Du von jemanden der vermeintlich gleichen Sippe plötzlich eine andere Haplogruppe findest.

Wenn Du aber nicht an den Wanderungsbewegungen sondern am finden von Verwandten und Gesundheitsrisiken von Dir interessiert bist, gebe ich Dir Recht, da würde ich meine DNA Analyse auch nirgends hochladen. Die eigentlichen Labore arbeiten jedoch alle anonym ohne Deinen Namen zu kennen.

Aber Du kannst die Gensequenzen ja auch bei Dir auf dem Rechner vergleichen, ohne etwas hochzuladen, um bestimmte Sequenzen zu identifizieren.

In Deutschland sind das noch sehr wenige die das tun.

Gruß
Martin

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Bernd Görtz






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PostPosted: 22.01.2023, 13:56    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Zu diesem Thema möchte ich ein praktisches Beispiel nennen wie die DNA-Analyse (Haplo-Gruppe) bei der Vorfahrensuche helfen kann. In Neukalen erschienen um 1770 ein Jochim Hinrich und ein Johann Joachim Gerds (Gertz). Woher sie kamen und ob sie miteinander verwandt waren war unbekannt. Eine männliche Linie konnte über die Kirchenbücher vom Johann Joachim bis zu mir nachgewiesen werden, eine weitere männliche Linie vom Jochim Hinrich zu einen George Gerds in den USA. Die Neukalener KB vor 1780 waren nicht mehr vorhanden. Aber die Haplo-Gruppe von mir und die des George Gerds in den USA waren identisch. Da es sich nicht um Vater/Sohn handeln konnte müssen Jochim Hinrich und Johann Joachim Brüder gewesen sein. Wie hätte ich dieses, für die weitere Suche wichtige Ergebnis ohne DNA-Analyse jemals herausbekommen? Warum man aber dafür in einem Genealogie-Programm besondere Einrichtungen benötigt erschließt sich mir nicht. Man kann das doch in den Quellen vermerken.
Übrigens kann die Haplo-Group auch bei MyHeritage und Ancestry sehr wohl aus den Sequenzen ermittelt werden. Über die Seriosität kann man endlos streiten.

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Martin-D





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PostPosted: 22.01.2023, 14:12    (No subject)  Reply with quoteBack to top

« Bernd Görtz » wrote:
...
Übrigens kann die Haplo-Group auch bei MyHeritage und Ancestry sehr wohl aus den Sequenzen ermittelt werden. ...


Ok, dann hat sich das geändert. Meine persönliche Nachfrage bei beiden, vor ca. 3 Jahren, war das sie es nicht anbieten. Hast Du eine Quelle dazu, wo man das nachlesen kann?

Mfg
Martin Dürrschnabel

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jsy_vienna




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PostPosted: 22.01.2023, 14:37    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Bernd,

Du schreibst:
"Warum man aber dafür in einem Genealogie-Programm besondere Einrichtungen benötigt erschließt sich mir nicht. Man kann das doch in den Quellen vermerken."

Bin da ganz bei Dir!
Ein Ereignis "DNA-Untersuchung" mit den nötigen Detailangeben bei freiem Text, Quellen- und Medienvermerk, sollte doch alle damit verbundenen Fakten erfassen können.

Möchte mich noch weiter aus dem Fenster lehnen und behapten, dass sich (fast?) alle abzubildenen Fakten mit der Anlage von individuellen Ereignissen erfassen lassen.

Daher meine Frage an die Forschergemeinde:
Welche Fakten lassen sich aus Eurer Sicht nicht mit der Anlage eines individullen Ereignisses abbilden?
Welche Felder sind dann dafür notwendig?

Bin auf Eure Rückmeldungen gespannt.

Beste Grüße
Johannes

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Bernd Görtz






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PostPosted: 22.01.2023, 14:53    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Martin,
da hat mir einer aus der Genealogie-Liste geholfen und ich bekomme das jetzt nicht mehr nachvollzogen. Aber man kann den Y-DNA-Test (Haplo-Group) z.B. bei Family-Tree durchführen lassen. Ist nicht sehr teuer. Nur wenn man die volle Auswertung über sämtliche Sequenzen haben will sind das einige hundert Euro. Ist aber ein Spezialthema und gehört nicht hierher.
Gruß
Bernd

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Martin-D





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PostPosted: 22.01.2023, 15:54    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Bernd,
geht also bei den von mir genannten Anbietern nicht! Hätte mich auch sehr gewundert, da sie ganz andere Sequenzen auswerten. Es gibt sehr viele Anbieter die alles oder je nach Wunsch einzelne Sequenzen auswerten. Mit einer sehr unterschiedlichen Fehlerqoute, die man natürlich auch bezahlt.
Es ist wie Du schreibst ein Spezialthema, ich finde schon das dies zur Ahnenforschung dazu gehört. Zumal es hier viel Halbwissen gibt.

Gruß
Martin

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Martin-D





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PostPosted: 22.01.2023, 17:27    (No subject)  Reply with quoteBack to top

« Bernd Görtz » wrote:
... Aber die Haplo-Gruppe von mir und die des George Gerds in den USA waren identisch. Da es sich nicht um Vater/Sohn handeln konnte müssen Jochim Hinrich und Johann Joachim Brüder gewesen sein. ...


Das ist so ein typischer Fehlschluss. Wären die Haplo-Gruppen unterschiedlich gewesen, hättest Du eine Verwandtschaft ausschließen können, so kannst Du nur sagen dass beide Vorfahren zur selben Sippe gehören.

Wahrscheinlich haben sie einen gemeinsamen Vorfahren, der kann aber Jahrtausende früher gewesen sein.

Gruß
Martin

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Bernd Görtz






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PostPosted: 22.01.2023, 18:04    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Wenn es auf dem Test allein beruhen würde dann könnte es ein Fehlschuss sein. Da es aber zusätzliche Merkmale wie Patenschaften bei den Taufen der Nachkommen gibt wird es sich um Brüder handeln. Um ganz sicher zu gehen müsste man die Haplogroup aus Full-DNA ermitteln. Das ist dann aber teuer. Mein Cousin hat diese Full-Haplogroup ermittelt aber der Amerikaner scheut die Kosten. Das Thema gehört aber sicherlich nicht in diese Liste.
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