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 Datensicherung

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ralph
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PostPosted: 28.02.2010, 16:03    Datensicherung  Reply with quoteBack to top

In Anlehnung an diesen Artikel , mal meine derzeitige Methode der Sicherung...

Eins Vorweg, das ist meine Methode, das soll nicht bedeuten, das es der beste weg ist. Es ist eben meiner und ich fahre damit seit einigen Jahren schon sehr gut.

Auf CD/DVD sichere ich nichts. Daten auf CD/DVD dienen nur der Weitergabe. Allerdings wird das mitlerweile immer weniger, da mittlerweile viele Leute USB-Sticks haben oder eine kleine mobile Festplatte.

Was heutzutage halt blöd ist, ist die Tatsache, das man sich auf die Computerei eingelassen hat und im laufe der Jahre sich Daten ansammeln die man erhalten möchte und teilweise ja auch muss.
Also geht halt jeder seinen Weg und aus dem Strudel der sich daraus ergibt kommt man nicht mehr einfach wieder raus.

Also bisher ging das so...
Meine persönlichen Daten liegen auf dem Rechner unter Eigene Dateien.
Wenn ich eine Datei ändere, hinzufüge oder lösche, schalte ich die am Rechner angeschlossene USB-Festplatte ein. Durch die Funktion des Aktenkoffers, syncronisiert sich die USB Platte mit eigene Dateien.
Ist der Kopiervorgang abgeschlossen, hänge ich eine andere USB-Platte dran die sich dann mit der 1. USB-Platte syncronisiert.
Zusätzlich werden die Dateien noch auf einem NAS-Laufwerk gespeichert. Ein NAS ist nichts anderes wie eine USB-Platte, nur das es per LAN-Kabel am Router angeschlossen ist uns als Netzlaufwerk vorhanden ist, auf das alle Rechner (3) die am Router hängen Zugriff haben.
Mit dem NAS-Laufwerk hat den Vorteil, das wenn ich mal nicht die USB-Platten einschalte, ich trotzdem eine Sicherung habe. Weil die USB-Platten sich auch mit dem NAS Laufwerk syncronisieren, habe ich auf den USB-Platten spätestens den aktuellen Stand drauf, wenn ich sie einschalte.
Diese 3 Platten ersetze ich wenn eine voll ist durch ein größeres Model. Ich glaube das ich die 3 Platten bisher 2 mal ausgetauscht habe. Einfach auch der Sicherheit wegen.
Und in Papierform liegt z.B. die Ahnenforschung auch noch vor, was alles in allem etwa 30 Ordner sind.

Mittlerweile sichere ich allerdings etwas anders...
Vor einiger Zeit habe ich mir den Acer Easystore H340 (2 x 1 TB HD)zugelegt und später dann 2 zusätzliche 2 TB Festplatten eingebaut. Macht eine Gesamtkapazität von 6 Terabyte. Klingt viel, ist es auch und auch nicht...

Der H340 ist ein Server, vom Prinzip her ein normaler Rechner, aber ohne Monitoranschluss. Der Zugriff darauf läuft über eine Clientsoftware die auf den Rechnern installiert sein muss, die den Server nutzen möchten.
Auf dem Server läuft als Betriebssystem Windows Home Server, was eine abgespeckte Version von Windows Server 2003 ist. WHS ist ein Server-OS das für den Heimanwender zugeschnitten ist, deswegen aber nicht schlecht ist.
Der Server übernimmt die Datensicherung komplett selbstständig. Klar, einrichten muss man das schon, aber das geht sehr einfach.
Der Server läuft rund um die Uhr und braucht im Standby 1,9 Watt oder so. Der WHS sichert bei mir automatisch bei Änderungen an den Daten die unter Eigene Dateien abgelegt sind und speichert diese auf der 2. Platte ab. Auf der ersten ist das Betriebssystem installiert. Dann macht er davon eine Kopie und speichert die auf der 3.Platte und auf der 4. auch.
Zusätzlich speichert der Server die gesamte Systempartition auf den 3 Platten ab.
Wenn ich ein Systembackup zurückspielen will, starte ich den jeweiligen Rechner mit einer speziellen CD die Verbindung zum Server herstellt und lasse es zurückspielen, dauert etwa 20 Minuten wenn der Rechner per LAN-Kabel am Server hängt.

Und wie ich in 5 Jahren Daten sichere, das erzähle ich dann später...

Achja...
Das ganze klingt teuer.
Aber so teuer ist das garnicht.
Der Server inklusive 2x1 TB Festplatten, 2GB Ram kostet aktuell 399€ und die 2 zusätzlichen Platten derzeit um 230€.
Ein gescheites Notebook kostet auch gute 1000€ und ein Rechner liegt ja auch nicht viel darunter.

Wenn ich aber bedenke, das ich sehr viele Bilder eingescannt habe, dann ist es mir die Datensicherung wert. Weil viele dieser Bilder wurden mir nur geliehen zum einscannen. Und die Scanarbeit nochmal? Nein Danke.

_________________
Gruß
Ralph

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hubert.braun




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PostPosted: 22.03.2011, 18:59    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo Ralph,

zu so einigen Punkten in Deiner Vorgehensweise will ich ein paar Anmerkungen machen.

Da ist zuerst mal das Grundübel mit den "Eigenen Dateien", also die Datenspeicherung auf dem Windows-Systemlaufwerk. Denn in der Praxis sind doch zwei verschiedene Dinge zu sichern. Zum einen die Daten, aber auch das Windows selbst. Denn, bitteschön, eine Windowsinstallation auf für ein gut ausgestattetes Computersystem dauert leicht mal 2 ganze Tage, wenn man es sorgfältig einrichten will. Und nicht nur meine Daten möchte ich erhalten, ich möchte auch zu jeder Zeit mein so sorgfältig eingerichtetes Windows wieder herstellen können, ohne neu zu installieren.

Also zunächst einmal die Aufteilung des Systems. Ein Windowslaufwerk C: und ein Datenlaufwerk D:. Was dann allerdings schwierig wird. Denn die Windows Programmierer, deren Ideal ja die Bevormundung der Nutzer zu sein scheint, legen ja viel Wert darauf alle Daten schön auf dem C:-Laufwerk zu verteilen. Was auch sonst für Programme gilt, einschließlich Ahnenbaltt.

Ist nun die Festpaltte in zwei Partitionen aufgeteilt und die Daten liegen auf einem eigenen Laufwerk, wird die Sache einfach. Denn es gibt sie ja, die reisengroßen und bezahlbaren externen USB-Festplatten.

Dann wird zunächst einmal dass frisch installierte und sauber eingerichtete Laufwerk C: mit einem Backupprogramm auf die Externe gesichert. Diese Programme verfügen auch immer über eine Notfall-CD mit der auch ein unrettbar zerstörtes Windows in etwa 20 Minuten wieder hergestellt ist.

Die Daten auf D: kann man dann leicht ebenfalls extern sichern, aber bitte ungepackt - nicht als Backup. Denn man will ja auch mal seine Externe zum Datentransport mitnehmen können und dann den problemlosen Zugriff haben. Um die Datensicherung zu aktualisieren habe ich ein Sycronisationsprogramm, damit geht es ganz easy.

Ob man als Normalnutzer mehrere Sicherungslaufwerke braucht, lasse ich mal dahingestellt. Ich fahre jedenfalls aus Erfahrung mit einem eigenen System. Bei mir läuft der Rechner Tag und Nacht, also fliegt jede Festplatte nach genau 2 Jahren raus. Bis dahin hat sich das Volumen gängiger Festplatten auf dem Markt verdoppelt. Dann geht die alte Sicherungsplatte ins System und die Neue dient der Sicherung. Also kostet mich eine brauchbare Sicherung all 2 Jahre so um die 40EUR.

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