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 Plausibilitätsprüfung lückenhaft

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voodoo-man




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PostPosted: 13.08.2017, 18:30    Plausibilitätsprüfung lückenhaft  Reply with quoteBack to top

hi

heute ist mir ein Fehler in der Plausibilitätsprüfung aufgefallen.
Ein anderes Programm ( Stammbaumdrucker ) meckerte mich beim Import
einer GEDCOM - Datei an, die ich aus Ahnenblatt exportiert hatte.

Der Fehler passierte aber nicht beim Export sondern war schon beim Import einer GEDCOM Datei vor einigen Monaten in dieser (!) vorhanden.

Die Integritätsprüfung fand die folgenden Fehler:
@I39@ -> DsNr 39: Der Datensatz verweist auf Vater-Datensatz 36, dort fehlt aber der entsprechende Kind-Eintrag.
@I40@ -> DsNr 40: Der Datensatz verweist auf Vater-Datensatz 36, dort fehlt aber der entsprechende Kind-Eintrag.

usw.

Ahnenblatt prüfte damals beim Import nicht und auch sonst nicht ob in beiden Datensätzen die entsprechenden Verweise vorhanden sind.
Auch wird es bei keiner Aktion korrigiert. Man muss im Prinzip den Vater beim Kind entfernen und wieder verknüpfen. Vorhanden ist er ja schon.

Vielleicht läßt sich das nachrüsten.

mfg

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Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer. (Dan Rather)


Last edited by voodoo-man on 15.08.2017, 19:44; edited 1 time in total

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bjew
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PostPosted: 13.08.2017, 20:42    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo,
ja Ahnenblatt prüft beim Import nur auf formale Fehler in der Gedcom-Datei,
auf Plausibiltät erst, wenn man auf den Knopf drückt ... ob Fehler oder Feature, ist Ansichtssache

Man kann auch bei der Bearbeitung der Daten innerhalb Ahnenblatt viel anstellen, geprüft wird dann aber erst beim Druch auf den Knopf oder man stellt ein, dass bereits bei der Eingabe geprüft werden soll.
Dass nicht jeder Schritt sofort mitx dem Holzhammer quittiert wird, ist durchaus sinnvoll.
Vor dem Export also sicherstellen, dass möglichst konsistente Daten vorliegen: Knopf drücken,

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Gruß
bjew (Bernhard)

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voodoo-man




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PostPosted: 14.08.2017, 21:58    (No subject)  Reply with quoteBack to top

hab ich da was übersehen - gibt es noch einen anderen Knopf für
Plausibilitätsprüfung außer den, wo "Plausibilitätsprüfung" dran steht ?

Zitat: " und auch sonst nicht

ich versuch mal einen def. Teil aus der Datei raus zu kopieren, zum probieren.

bis dann

mfg

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voodoo-man




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PostPosted: 15.08.2017, 19:41    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Mal eine Testdatei erzeugt:

- Test_Orginal.ged
- Test_Fehler.ged
- Test_Fehler.ahn

In der Fehlerdatei sind 2 Einträge "verloren" gegangen ( Egal wie und warum ):

Orginal:

0 @F1@ FAM
1 HUSB @I1@
1 CHIL @I2@
1 CHIL @I3@ <--
1 CHIL @I4@ <--
1 CHIL @I5@

Fehler:

0 @F1@ FAM
1 HUSB @I1@
1 CHIL @I2@
1 CHIL @I5@

Die Einträge für Peter und Bernd Muster fehlen bei Max ( Vater ).

Die fehlerhafte Datei kann geöffnet werden,
als .ahn abgespeichert, importiert, exportiert usw.

und auch GEPRÜFT --> "keine Probleme gefunden"

mfg



Test_Fehler.ahn
 Description:
Fehlerhafte AHN-Datei ( aus Öffnen von Test_Fehler.ged erzeugt )

Download
 Filename:  Test_Fehler.ahn
 Filesize:  2.79 KB
 Downloaded:  9 Time(s)


Test_Fehler.ged
 Description:
Fehlerhafte GEDCOM-Datei

Download
 Filename:  Test_Fehler.ged
 Filesize:  1.77 KB
 Downloaded:  9 Time(s)


Test_Orginal.ged
 Description:
Orginal GEDCOM-Datei

Download
 Filename:  Test_Orginal.ged
 Filesize:  1.8 KB
 Downloaded:  9 Time(s)


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Pez




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PostPosted: 18.08.2017, 09:59    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Hallo,

das Prüfen der Struktur und der Verweise in einer AHN bzw. GED Datei ist sehr komplex, und daher sehr aufwendig.
Der beschriebene Fehler (fehlender CHIL Eintrag in einer Familie) wird von Ahnenblatt leider nicht erkannt.

Da die AHN aber fast so aufgebaut ist, wie eine GED Datei, kann ich nur empfehlen, die AHN als GED zu speichern, und diese mit ShowMeGEDCOM zu prüfen.
Ich mache das regelmäßig, um diverse Fehler rechtzeitig zu erkennen.

ShowMeGEDCOM finde solche Fehler, zumindest die Version vom 15.8.2017 (davor auch nicht).

Korrigieren kann man eine GED am besten mit zB. Notepad++ und dem Plugin GedcomLexer.
Damit wird die Struktur gleich als GED dargestellt.

Wie üblich der Hinweis, nur mit Kopien zu arbeiten, und brav alles sichern.

Eine korrigierte GED kann wieder ohne Verluste (wie bei CSV) in Ahnenblatt importiert werden.

Fremde GED werden von mir auch immer vor import in Ahnenblatt mit ShowMeGEDCOM geprüft. Das erspart unter Umständen später viel Arbeit.

lg. Peter

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bjew
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PostPosted: 18.08.2017, 14:57    (No subject)  Reply with quoteBack to top

@Pez: hast du zufällig auch eine Idee, wo das Problem liegt (in diesem Falle sicher nicht zwischen den Ohren).
Gedcom ist leider sehr kompliert und hat dazu keinerlei verbindlichen Standards. Ob überhaupt eine korrekte Implementierung existiert, möchte ich bezweifeln.

Ohne jetzt nochmalsd alles zu lesen:
Ist nach dem Import einer korrigierten Gedcom-Datei, die erneut exportierte Datei in Ordnung?

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Gruß
bjew (Bernhard)

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Jürgen_Nordlicht




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PostPosted: 18.08.2017, 17:31    (No subject)  Reply with quoteBack to top

Da ich mich in Gedcom nicht so recht bewegen kann mal als Frage:
Spielt sich die AB-Plausiprüfung auf der GEDCOM-Ebene ab oder ist das eine logische Prüfung innerhalb der Ahnenblattebene?
Aus meiner Stammbaumdrucker Nutzung heraus kann ich bestätigen, daß dort offenbar eine wesentlich tiefere Prüfung der Gedcomdaten erfolgt.

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Gruß aus dem Norden
Jürgen

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Pez




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PostPosted: 18.08.2017, 18:51    (No subject)  Reply with quoteBack to top

@bjew: Es gibt schon einen Standard für das Gedcom (*.ged) Format. Und zum Großteil halten sich auch die Programmierer dran. Bei den Feinheiten hapert es halt manchmal. Ist scheinbar zu viel Aufwand.

AB befolgt den Gedcom Standard v5.5.1, wie auch ShowMeGEDCOM. Daher ist es sehr gut geeignet GED von AB zu prüfen.

Und da das AHN Format fast ident mit dem GED Format ist (in Struktur und Aufbau), wird eine fehlerfreie GED, die in AB importiert, als AHN gespeichert, wieder als GED exportiert, identisch der ursprünglichen GED sein, vom Inhalt her.
Höchstens die Reihenfolge einzelner Teile kann abweichen.

Solche Probleme wie mit CSV export/import, wie Strichpunkte im Text und so, gibt es beim GED export nicht.
Auch gehen keine Daten oder Geschwister-verweise (ohne Eltern) verloren.

@Jürgen_Nordlicht: GED bzw. AHN ist ja "nur" ein Ausgabe/Speicher Format.
Wie die Daten oder Tabellen innerhalb von AB zur Laufzeit aussehen weiß nur Dirk. Und so wird auch die Prüfung nur innerhalb dieser AB Struktur stattfinden.

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bjew
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PostPosted: 18.08.2017, 19:59    (No subject)  Reply with quoteBack to top

@Jürgen:
m.E. bewegt sich AB hier auf Ebene der internen Datenstruktur, die keineswegs mit Gedcom vergleichbar sein muss (es werden in den aktuellen Versionen aber alle ggf. importierten Gedcom-Elemente gespeichert und sowiet möglich, auch an den originalplätzen für einen evtl Export gehalten).

@Pex: Ja, das ist der grosse Irrtum. Von 100 Implementationen sind 99 unterschiedlich, eben weil es keinen verbindlichen Standard gibt.
Eine Gruppe von deutschen Entwicklern, wozu auch der AB-Entwickler gehört, sind seit langer Zeit dabei, zumindest für die wichtigsten Gedcom-Elemente einheitliche Interpretationen zu vereinbaren.

Weder v5.5.1 noch eine sonstige Version sind verbindlich oder als verbindlich vereinbart, sind lediglich Vorschlag. Selbst die in den Dokumenten aufgeführten Regeln sind so windelweich, dass jeder sie interpretieren kann, wie er will. Dazu kommt, dass nur die wenigsten Elemente verbindlich zur Verwendung vorgeschrieben. Für manche nicht einmal der Ort, wo sie vorkommen sollten/dürfen.

Auch ShowMeGedcom ist lediglich der Versuch, zumindest die Elemente, die in der Arbeitsgruppe diskutiert wurden, zu prüfen. Auch hier ist von festgezurrten Vorschriften der anderen Elemente keine Rede.

Wenn du in die von Stefan Mettenbrink genannte Mailingliste schaust, wirst auch gerade dies feststellen .....

Aber nichts für ungut. Eine lockere Vorgabe ist besser als gar keine.

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Gruß
bjew (Bernhard)

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PostPosted: 18.08.2017, 22:25    (No subject)  Reply with quoteBack to top

danke @pez für den Tipp mit ShowMeGEDCOM. Werd ich mal probieren.

übrigens geht es hier doch nicht um Standards. Das steht auf einem anderen Blatt.
Es geht einzig und allein darum, das ein Programmierer eines Systems dafür sorgen sollte, das die Daten, die in seinem System drinnen sind, und die, die rein kommen oder raus gehen entsprechend der Anwendungs-Anforderung ( seiner ) konsistent sind. Ob die Prüfung nun automatisch oder manuell erfolgt ist eigentlich egal.
Und wenn ich, wie in diesem Beispiel, beide Einträge brauche um den Baum korrekt darzustellen, muss ich dafür sorgen das beide Einträge auch da sind.

mfg

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